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1. Oktober 2012 1 01 /10 /Oktober /2012 04:03

Wie immer kommt nach dem Urlaub die ernüchternde Erkenntnis, der Urlaub war viel zu kurz oder die Zeit war viel zu schnell vorbei. Aber leider ist es ja immer so bei den schönen Dingen im Leben

Wir haben jedenfalls unsere 12 Tage in New York City und bei dem anschließenden Roadtrip zu den Niagara Fällen gut um die Runden gebracht. Es war anstrengend, ja. Aber die vielen tollen Erfahrungen und die schönen bleibenden Erinnerungen kann uns nun keiner mehr nehmen. Die Anstrengungen haben sich gelohnt


Die Planungen und Vorbereitungen haben sich ausgezahlt. Und ich kann sagen, es hat alles so geklappt wie wir es uns erhofft haben. Es gab vor der Reise noch Wackelkandidaten, das ist wohl wahr.

Das war zum einen die Unterkunft in Jersey City im Bed & Breakfast. Wir hatten nur den Kontakt via Internet, e-Mail und der Homepage. Zudem hatten wir den vielen positiven Erfahrungsberichten der bisherigen Besucher vertraut. Diese hatten sich auch wirklich bestätigt. Auch mit der Lage/Gegend in Jersey City haben wir uns abgefunden. Es war wohl eine preiswertere Gegend in der viele Farbige leben. Wir haben keine schlechten Erfahrungen gemacht und wir möchten um Gottes Willen niemanden verurteilen oder über einen Kamm scheren. Nur hatten wir anfangs ein muhlmiges Gefühl als wir die Strassen entlang gingen. Auch in der Dunkelheit sind wir immer einen Schritt schneller gegangen. Es war kein Hotel das ist Fakt. Aber eine preiswerte, wohnliche Unterkunft inkl. Frühstück im Metropolenbereich von New York. Die im Endeffekt völlig ausreichend war.

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Ein weiterer Unsicherheitsfaktor war noch unser Roadtrip. Er war zeitlich eng bemessen. Aber im Nachhinein kann ich auch hier sagen, dass alles so funktioniert hat wie wir es geplant hatten. Die Routen und Zeiten stimmten soweit. Das Navi hat sie beim ersten Abschnitt sogar noch optimiert. Man muss sagen das Navi war nochmal eine große Hilfe. Wir haben uns dadurch nicht viel bis gar nicht verfahren. Weil man sich gleich danach gerichtet hat was es vorgegeben hat. Unsere zuvor geplanten Routen waren dann nur noch zur Orientierung.

Mit dem Mietauto war alles stimmig. Ich überleg schon es mir zuzulegen Kleiner Scherz. Es war ein feines Wägelchen und sparsamer als wir es uns ausemalt hatten. Wir sind vorher von  doppelt so viel Benzinkosten ausgegangen als wir sie nun tatsächlich hatten. Diesen Punkt habe ich in der Planung aber bewusst mit mehr und Puffer veranschlagt.

Auch die beiden ausgewählten Motels in Highway-Nähe waren empfehlenswert. Wir hatten sie zuvor im Internet gefunden und jeweils eine Reservierung gemacht. Bezahlt hatten wir dann vor Ort. Die Meinungen und (Nicht-)Empfehlungen bisheriger Besucher, die wir unterdessen noch gelesen hatten, können wir nicht teilen. Es sind keine Unterkünfte für lange Aufenthalte. Es gibt auch keine Mahlzeiten. Das war uns aber bewusst. Somit stellt man sich darauf ein. Für kurzfristige oder kurze Aufenthalte sind sie dagegen völlig ausreichend und preiswert. Zumal es auch mit der Sauberkeit stimmte. Was eigentlich das wichtigste ist. Wenn man sich die Reservierung sparen will, findet man bestimmt auch erst vor Ort eine Bleibe. Denn Motels sind am Highway wie Sand am mehr.

Eine große Verzögerung auf dem letzten Abschnitt - der Rückfahrt zum Flughafen - hätte nicht passieren dürfen. Das gestehe ich mir ein. Wir hatten einen Puffer von ungefähr 2 Stunden zur Rückgabezeit des Mietwagens. Den wir durch den dichten Verkehr und dem monsunartigen Regen in New York City teilweise auch in Anspruch nehmen mussten. Aber ich war postiv rangegangen, vielleicht auch etwas blind Zum eigentlichen Abflugtermin am Flughafen hatten wir nach der geplanten Abgabezeit noch ungefähr 2 weitere Stunden Zeit. Dennoch hat auch das noch reibungslos geklappt.

 

Der Rest war aber recht Problemlos. Wir haben eine Stadt oder besser gesagt Metropole kennen gelernt die einfach nur unbeschreiblich ist. Sie hat so viel zu bieten, zu erleben und zu entdecken, dass die 9 Tage die wir hatten viel zu wenig waren. Sie ist laut und hektisch, aber sie hat auch ihre schönen und ruhigen Ecken. Man kann und wird zwangsläufig viel Geld in ihr ausgeben. Im Urlaub muss man sich aber was gönnen. Es war kein Entspannungsurlaub, so viel ist klar. Wenn man einmal da ist muss man die Zeit so vollstopfen um so viel wie möglich zu sehen. Es muss sich ja lohnen und später ärgert man sich vielleicht, dass man es nicht gemacht hat. Und wenn man dann zwischendurch doch mal etwas Abspannung für die geplagten Füsse und den Körper haben möchte, geht man in die Grüne Lunge Manhattans und genießt die Ruhe und Natur inmitten von Beton & Stahl.

Auch der anschließende Trip zu den Niagara-Fällen war lohnens- und sehenswert. Es ist ein imposantes Naturschauspiel. Schon die Fahrt durch den Bundesstaat New York mit den bunten Mischwäldern (speziell jetzt im Herbst) und durch kleinere und größe Städte war sehr interessant und hat Spass gemacht.

 

Nun hat uns mittlerweile der Alltag so gut wie wieder. Die Koffer sind schon geleert und der Wäscheständer hängt bereits voll mit Klamotten

In den kommenden Tagen / Wochen wird es an die Gestaltung eines Fotobuches gehen. Dazu müssen wir ja nur aus fast 1.600 geschossenen Bildern auswählen Diese verflixte moderne Technik. Das hätte man früher mit Fotofilmen niemals gemacht. Aber ich mag sie auch diese Technik. Weil sie uns so viele Möglichkeiten bietet

 

Bedanken wollen wir uns nun bei den zahlreichen schönen Einträgen in unserem Gästebuch und natürlich auch bei all den anderen Besuchern und Lesern, die hier nicht unerwähnt bleiben sollen.

Diese Einträge und auch die angestiegene Besucherzahl im Monat September - die so hoch war, wie zuvor in allen Monaten zusammen - geben uns Recht und Zufriedenheit, dass ihr unser Reisetagebuch mit Begeisterung verfolgt habt. Vielleicht war es für den einen oder anderen ja auch ein Appetitmacher um irgendwann selbst in die "Stadt die niemlas schläft" zu reisen. Uns hat es jedenfalls Spass gemacht, Euch an diesem Erlebnis teilhaben zu lassen.

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  • : Reisetagebuch von Anni & Roman: 17/09/2012 - 28/09/2012 in New York City plus Roadtrip zu den Niagara Fällen
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